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IN WELLEN WIEGEN!

MITWIRKENDE:

Matthias Mueller, Klarinette & Sabre
Giorgio Mandolesi, Fagott
Tomás Gallart, Horn
Noëmi Schindler, Violine
Mateusz Szczepkowski, Violine
Nicolas Corti, Viola
Cobus Swanepoel, Cello
Seon Deok Baik, Kontrabass

N.N. Schauspieler
Sarah Oswald, Dramaturgie
Isaï Angst, Technik

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Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Johannes Brahms (1822-1897)
Claude Debussy (1862-1918)
Matthias Mueller (1966)
Martin Schlumpf (1947)

Thomas Kessler (1937)
first encounter for SABRE-Bassklarinette (UA)

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Matthias Mueller:

Wie in Wellen schwappt der Zeitgeist über uns herein. Haben wir uns damit angefreundet, dass rechtsradikales Gedankengut durch das Drama des 3. Reiches beendet scheint, schwappt eine neue Welle über uns herein? Die Geschichte kann als andauerndes Wiegen gelesen werden. In Wirklichkeit herrscht ein komplexes Meer von vielen Einzelwellen, das schwer fassbar ist.
Der Ursprung ist die Uraufführung von Thomas Kesslers Stück „Berceuse“ für SABRE-Bassklarinette. Das Wiegen ist hier Programm, indem die Wiegebewegung des Spielers die Musik direkt mitbeeinflusst. Verschiedene Stücke und Sätze werden wie ein Meer aus kleinen Wellen zusammengefügt und mit Gedichten zum Thema des Konzertes verbunden. Als zweite Uraufführung wird der erste Teil aus: „La mer et le miroir“ von Matthias Mueller für SABRE- Streichquartett gespielt. Zusammengeführt werden Bläser und Streicher in zwei Quintetten von Martin Schlumpf und im Octet von Matthias Mueller. Umfasst wird das Programm mit Musik von Mozart und Bearbeitungen von Brahms und Debussy.
Der Zuhörer kann im salzigen Klangmeer baden oder aus Distanz die Weiten des Wellenmeers bestaunen.

 

Das zweite Konzert mit gleichem Programm findet am 21.4. um 19.30h im ZKO-Haus Zürich statt.